Kleben und Verlegung der Dämmplatten
Kleben
Die Menge an Kleber ist so zu wählen, dass sich unter Berücksichtigung des Untergrundes und der Schichtdicke des Klebers (ca. 1 bis 2 cm) eine Kontaktfläche von ca. 40% ergibt.
- Auf normale Untergründe wird meistens die Randwulst-Punkt-Methode eingesetzt, dabei wird der Klebemörtel am Rand der Platte umlaufend eine ca. 5cm breiter Streifen und in der Mitte der Platte 3 etwa handtellergroße Klebepunkte aufgebracht.
- Der Klebemörtel kann auf ebenen Untergründen (z.B. alte Fassaden) auch vollflächig mit einer Zahnspachtel auf die Dämmplatten aufgebracht werden.
- Bei einseitig beschichteten Mineralwolle-Lamellenplatten wird der Klebemörtel vollflächig auf die nicht beschichtete Seite der Dämmplatte mit der Zahnspachtel oder maschinell aufgetragen.
Verlegung der Dämmplatten
- Die Dämmplatten sind aneinander gestoßen und voll auf Fug im Verband zu verlegen. Der Plattenversatz (Verband) sollte in der Fläche mind. 25cm betragen.
- An den Gebäudeaußenkanten werden die Dämmplatten ebenfalls verzahnt verlegt, um ein gleichmäßigen Spannungsabbau zu gewährleisten.
- Auf plane und ebene Verlegung der Dämmplatten muss geachtet werden
- Versätze an Stößen sind zu vermeiden. Dabei dürfen grundsätzlich keine Fugen entstehen.
- Durch Maßtoleranzen der Dämmplatten entstandene Fugen über 2 mm Breite sind mit dem artgleichen Dämmstoffstreifen auszukeilen oder mit einem Verfüllmörtel zu füllen.
- Grundsätzlich sind nur ganze Dämmplatten zu versetzen. An Gebäudekanten müssen ganze und halbe Platten verzahnt verlegt werden.
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