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Fassadenrenovierung - Instandsetzung


Der Wunsch nach Instandsetzung alter Fassaden kann vielfältige Ursachen haben. Sollten neben der optischen Erneuerung der Fassade auch kleinere Risse saniert werden, oder eine neue Strukturgebung gewünscht sein.


Es können verschiedene Ursachen die oft starken bzw. wie ein Netz aussehende Risse sein. Darunter sind oft die Lage, Form und Volumenveränderung, welche aus der Konstruktion des Gebäudes aber auch aus Setzungen herrühren. Oft sind auch unterschiedliche Baustoffe verschiedener physikalischer Eigenschaften ausschlaggebend für starke Risse am Mauerwerk bzw. Putz. Überwiegend senkrechte Risse zeigen an älteren Mauerwerk-Setzungsrissen an. Haftungsstörende mürbe Altputze müssen unbedingt vorher entfernt werden.

Sollte die bestehende Fassade den heutigen Wärmeschutzanforderungen nicht mehr genügen "ist eine thermische Sanierung" zu empfehlen.

Fassaden-Renovations-System

Bei alten Fassaden treten sehr gerne oft Pilzsporen und Algen auf, der Wind verfrachtet sie an den Außenwänden. Diese unangenehmen Mitbewohner können bei jeder Temperatur auftreten. Im hoch alkalischen Milieu (hoher pH Wert) sind Mikroorganismen allerdings nicht beständig. Grundsätzlich sind Mikroorganismen weitgehend zu beseitigen. Algen und Pilze sind "lediglich" ein optischer Mangel. Pilze und Flechten hingegen gefährden die Gesundheit und die Fassade. Für die Entfernung von Algen, Pilzen und Flechten ist folgendes zu empfehlen: Die Wände zuerst mit einem Wasserdampfstrahler zu reinigen und danach mit einen speziellen Algenkiller ein bis zweimal einstreichen und wieder abwaschen bzw. mit den Dampfstrahler abzuwaschen.

Hernach die Fassade gut austrocknen lassen und wie von Bauherrn gewünscht einen erfahrenen Fassadenspezialisten die Fassade neu gestalten und zu sanieren.

Speziell für Instandsetzung von alten Putz wurden neue Wärmedämmende-Fassaden entwickelt.
Grundsätzlich muss vor der Instandsetzung eine Beurteilung der Risse durch den fachkundigen Berater erfolgen. Baudynamische Risse erfordern weitgehende, bautechnische Maßnahmen.

Die Verseifungsprobe bei altem Untergrund. Eine "Verseifung" bedeutet die Auflösung eines organischen Putzes oder Anstriches in alkalischem Milieu Kalk- und Zementhaltige Produkte sind im frischem, feuchten Zustand alkalisch und lösen somit nicht verseifungsbeständige organische Alt - Untergründe an. Dadurch kann es zu keiner Putzhaftung kommen.

Die Verseifungsbeständigkeit eines Altuntergrundes kann durch die Verseifungsprobe festgestellt werden: Ein repräsentatives Probestück des Altuntergrundes wird in ein Wasserbad gelegt. Ein zweites Probestück wird in eine Renostar-Lösung gelegt (ca.10 dkg auf 1 ltr. Wasser). Nach 24 Stunden vergleicht man die beiden Bäder:
1. Fall: Kein Unterschied in beiden Gläsern: Der Untergrund ist verseifungsbeständig. Die Fläche kann mit Renostar ohne Vorbehandlung renoviert werden.
2. Fall: Die Probe in Renostar - Lösung löst sich an oder als in Probe im Wasser. Der Untergrund ist nicht verseifungsbeständig. Diese Fläche muss vor Renostar - Auftrag abgebeizt, entfernt oder mit organischen Putzen überarbeitet werden.

Zur Überbrückung mittlerer bis größerer Risse, insbesondere wenn ein thermisch unterschiedliches Verhalten der Rissflankenbereiche zu erwarten ist, verwendet man ein Risssanierungsband.

Durch seine Klebekraft stellt es eine kraftschlüssige Verbindung auf der Altfassade her. Die Elastizität des Bandes harmoniert mit den elastischen Renostar Eigenschaften. Zusätzlich ist Renostar durch seine Faserarmierung in der Lage Risse zu überbrücken. Renostar oder deren gleichwertigen Produkte, besitzen eine langsame Festigkeitszunahme und bleiben immer elastisch. So werden die vorhandenen Risse dauerhaft geschlossen, sowohl die Putzarten dampfdiffusionsoffen sind. Dadurch wird die Dampfdiffusion der Altfassade nicht beeinträchtigt.




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